Buchmesse
Literaturwettbewerb
Die Preisträger
Matinee am Sonntag
Sponsoren

Der Literaturwettbewerb zur Buchmesse

Zur Buchmesse im Ried gehört in jedem Jahr ein Schreibwettbewerb, der allen Interessierten offensteht. Zu einem vorgegebenen Thema können Geschichten und andere Prosatexte eingereicht werden. Den Siegern winken nicht nur Geldpreise, sondern auch die Veröffentlichung im Siegerbuch. Jährlich erscheint der neue Band dieser Sammlung hochklassiger regionaler Literatur zur Eröffnung der Buchmesse. Erst bei dieser Veranstaltung werden die Sieger bekanntgegeben und mit Preisen ausgezeichnet. 

Das Thema des Wettbewerbs 2021-22 hieß
Bitte wenden
Bis zum 30.9.2022 waren Einsendungen möglich, für den Jugendwettewerb (bis 18 Jahre) ist die Frist bis 31.12.2021 verlängert! Ausschreibung und Teilnahmeformular sind auf der Startseite zu finden.

Die Sieger des letzten Wettbewerbs wurden am 15. Mai 2021 - ausnahmsweise online - bekanntgegeben und mit Preisen bedacht: hier noch anzuschauen. 2022 erfahren die Teilnehmer hffentlich wieder in festlichem Rahmen, ob sie unter den Preisträgern sind!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kulturamt der Gemeinde Stockstadt: 06158-82919.

Der Wettbewerb richtet sich vor allem an Autorinnen und Autoren aus dem Großraum Rhein-Main-Neckar - darum ist der Teilnehmerkreis auf die Region 150 Kilometer um Stockstadt am Rhein beschränkt. Es wird neben dem Bezug zum Thema auch eine inhaltliche Verbindung zur Region Südhessen erwartet.

Attraktive Geldpreise warten in jedem Jahr auf die Gewinner - dank der Sparkassenstiftung Groß-Gerau und weiterer Sponsoren stehen insgesamt 2500 Euro für die besten Teilnehmer bereit. Bei dem Wettbewerb kann jeder mitmachen: Gleich, ob mit literarischer Erfahrung oder nicht, gleich ob Mann oder Frau, alt oder jung; gefragt sind Kreativität, Phantasie - und etwas Mut. Immer im März bei der Eröffnung der Buchmesse im Ried werden die Preise vergeben und das Buch mit den Siegertexten erstmals vorgestellt. Seien Sie dabei, wenn die besten Autoren ausgezeichnet werden, der Eintritt ist frei!

Immer soll das Thema den Autoren vor allem als Anregung ihrer Phantasie dienen. Es bleibt viel Raum für eigene Ideen, seien sie ernst oder heiter, abenteuerlich oder romantisch, dramatisch oder ironisch. Es können Kurzgeschichten, Essays, Novellen oder andere Prosastücke eingereicht werden - auch Beiträge in südhessischer Mundart. Lyrik oder Kinderliteratur ist dagegen nicht zum Wettbewerb zugelassen. Die Beurteilung erfolgt durch eine neutrale Jury.

Die Sieger 2021

In letzten Siegerbuch Das Vertel, erhältlich über die Gemeinde Stockstadt sowie im Buchhandel, sind alle prämierten Texte des Wettbewerbs 2020-21 abgedruckt.

Im Hauptwettbewerb gingen erste Preise an:

- In den Neckarschlingen von Tamara Krappmann (38) aus Pfungstadt. Eine Flussgeschichte wie geschaffen fürs Ried, mit vielen Querbezügen, hohem Unerhaltungswert und der richtigen Dosis sanfter Fatastik.

und

- Viertel vor (Panorama eines Tages) von Rolf-Karl Siegmann (55) aus Eschborn. Eine Sammlung von Eindrücken rundet sich zu einem facettenreichen Bild unserer vernetzten Welt.


Den Ehrenpreis „Riedschreiber“ erhielt:

- Judith Stafford (55) aus Frankfurt für Das Raupen-Projekt. Poetischer Einblick in menschliche Lebensnöte, allegorisch widergespiegelt in der Welt der Falter.

Einen zweiten Preis vergab die Jury für:

- Bungalow Nummer 5 von Axel Schöpp (51) aus Schwegenheim. Sittenbild einer Kindhet in den 70er Jahren, gekonnt zusammengesetzt aus Stadtvierteln und Erinnerungsstücken.

Einen dritten Preis bekam die Erzählung:

- Machandelbaum von Monika Böss (70) aus Mörsfeld. Eine Fülle farbiger Charakter- und Milieustudien, vereint in einer generationenübergreifenden Geschichte.

Ein Spezialpreis „Historie“ ging an:

- Aktenzeichen 4 Ks 3/49 von Laura Noll (40) aus Sinsheim. Aufarbeitung der Vergangenheit, in einem schön aufgebauten und formulierten Text auf die persöniche Ebene geholt.


Mit einem Spezialpreis „Romanauszug“ wurde ausgezeichnet:

- Ein Viertel Pizza Funghi von Stefan Förster (46) aus Darmstadt. Ein spannendes Stück eines Krimis als saubere, stilechte Genreliteratur.


Einen Spezialpreis „Autobiographie“ gab es für:

- Erinnerungen an mein Viertel von Hans-Peter Vogt (70) aus Reinheim. Eine Sammlung authentischer Erinenrungsstüce beleuchtet ein Stück Kindheit.

Einen Förderpreis vergab die Jury für:

- Der Viertelhannes von Karl-Heinz Sahm (53) aus Oberramstadt. Die große Zeit der Kalendergeschichten wird hier konsequent wiederbelebt.


In der Jugendkategorie wurden ausgezeichnet:

- 1. Preis: Crush von Louis Kujat (17) aus Biebesheim. Jugendliteratur in jugendlicher Spache – was von jedem erwachsenen Autor peinlich wäre, wird hier echt und authentisch vermittelt.

- Förderpreis: Ende? von David Steffan (17)aus Biebesheim. Gefühlsbetonte Erzählung mit konsequentem Blick nach innen und in sich geschlossener Form.


In der Sonderausschreibung für Kürzestgeschichten gab es die folgenden Auszeichnungen:

1. Preis: Lieber Markus von Annika Kemmeter (35) aus Mainz, Viel Idee auf wenig Raum, witzig und glaubwürdig präsentiert in origineller Gestalt.

2. Preis: Im Glashaus von Thomas Fuhlbrügge (46) aus Münster (Hessen). Aktuelles Thema in konzentrierter Form und mit starker Pointe.

3. Preis: Brot für Ingeborg von Rolf-Karl Siegmann (55) aus Eschborn. Emotional packende Verbindung von menschlichem Drama und dem „großen Ganzen“.

4. Preis: Und noch einmal? von Adreas Roß (58) aus Darmstadt. Ein ernstes und wichtiges Thema, gut erdacht und geschickt konstruiert.

5. Preis: Kontakt von Reiner Martin (63) aus Nauheim. Gewöhnliche menschliche Probleme gesehen aus ungewöhnlicher Perspektive.

Allen Siegerinnen und Siegern gratulieren wir zu ihren Preisen und vor allem zu dem Talent, das sie bewiesen haben!

Impressum | V.i.S.d.P.: René Granacher, Hessenring 26 B, 64589 Stockstadt, 06158-87453, info@riedbuchmesse.de