Buchmesse
Literaturwettbewerb
Die Preisträger
Theater-Gastspiel
Sponsoren

Die Sieger werden bei der Messe-Eröffnung am 11. März 2017 bekanntgegeben und mit Preisen bedacht. Alle Teilnehmer erfahren erst bei dieser festlichen Veranstaltung, ob sie unter den Preisträgern sind!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kulturamt der Gemeinde Stockstadt: 06158-82919.

Der Wettbewerb steht für jeden offen - vor allem aber soll er Autorinnen und Autoren aus dem Großraum Rhein-Main-Neckar zu einer Veröffentlichung ihrer Werke verhelfen. Daher wird neben dem Bezug zum Thema auch eine inhaltliche Verbindung zur Region Südhessen erwartet.

Attraktive Geldpreise warten in jedem Jahr auf die Gewinner - dank der Sparkassenstiftung Groß-Gerau und weiterer Sponsoren stehen insgesamt 2500 Euro für die besten Teilnehmer bereit. Bei dem Wettbewerb kann jeder mitmachen: Gleich, ob mit literarischer Erfahrung oder nicht, gleich ob Mann oder Frau, alt oder jung; gefragt sind Kreativität, Phantasie - und etwas Mut. Immer im März bei der Eröffnung der Buchmesse im Ried werden die Preise vergeben und das Buch mit den Siegertexten erstmals vorgestellt. Seien Sie dabei, wenn die besten Autoren ausgezeichnet werden, der Eintritt ist frei!

Immer soll das Thema den Autoren vor allem als Anregung ihrer Phantasie dienen. Es bleibt viel Raum für eigene Ideen, seien sie ernst oder heiter, abenteuerlich oder romantisch, dramatisch oder ironisch. Es können Kurzgeschichten, Essays, Novellen oder andere Prosastücke eingereicht werden - auch Beiträge in südhessischer Mundart. Lyrik oder Kinderliteratur ist dagegen nicht zum Wettbewerb zugelassen. Die Beurteilung erfolgt durch eine neutrale Jury.

Die Sieger 2016

In letzten Siegerbuch Freiheiten, erhältlich über die Gemeinde Stockstadt sowie im Buchhandel, sind alle prämierten Texte des Wettbewerbs 2015-16 abgedruckt. Neben Haupt- und Jugendpreisen gab es dabei erstmals auch eine eigene Ausschreibung für südhessische Mundart-Literatur, getragen vom Darmstädter Echo und der Kulturstiftung der Kreissparkasse Groß-Gerau.

Erster Preis:

- Niemand weiß, was jenseits des Meeres liegt von Daniel Mylow (51) aus Gladenbach. Schöne, poetische Geschichte um Freiheit und Sehnsucht, mit viel Atmosphäre und unsentimentaler Menschlichkeit.

Zweite Preise:

 - Alibis von Pete Smith (55) aus Frankfurt. Die Frage nach Wahrheit und  Identität als Panorama frischer Ideen und glaubwürdiger Charaktere.

 - Tabuzone von Walburga Müller (55) aus Friedrichsdorf. Populäre Internet-Plattformen weitergedacht – überzeugende Groteske um Freiheit und Konsumzwang.

 - Zweistromland von Klaus Brunn (54) aus Pfungstadt. Reflektion über körperliche und geistige Freiheit, überzeugend eingebettet in eine aktuelle Erzählung.

Dritte Preise:

 - Der Souverän von Hanneli Richter (67) aus Lohmar. Harte Schilderung an der Grenze von politischem Konflikt und privatem Leben.

 - Offener Brief oder Das freie Wort von Alexander Brach (46) aus Lich. Beklemmende Dystopie um den Verlust der Freiheit in Zeiten staatlich garantierter Sicherheit.

 - Freiheide von Monika Böss (65) aus Mörsfeld. Ein Blick zurück nicht ohne Zorn, schön konstruiert und originell ausgestattet.

Spezialpreis Humor:

- Alles außer Geld und Liebe von Martina Weyreter (49) aus Frankfurt. Unterhaltsame Fantasie um den alten Traum einer Wunschmaschine, konsequent zu Ende gedacht.

Spezialpreis Science Fiction:

- Glaskörper von Iris Kogler (38) aus Düsseldorf. Herbe Zukunftsvision um die Grenzen des technisch machbaren und moralisch gewollten.

Förderpreise:

- Plan B von Christiane Strobach (32) aus Marburg. Ein Beziehungsexperiment, umgewandelt zu einer gut lesbaren Geschichte.

- ausgeBootet von Jürgen Quadfesel (65) aus Schortens. Ein kritischer, sehr pointierter Blick auf die mediale Verwertung der Flüchtlingskrise.

- Flug auf den Wolken in Richtung Freiheit von Selin Yesil (19) aus Rüsselsheim. Einfühlsames Drama um den Konflikt der Generationen in einer Einwandererfamilie.

- Marthas Album von Marlene Schulz (54) aus Hofheim a. Ts. Die Frage nach Freiheit im Leben und im Tod, festgemacht an einer originellen Personenschilderung.

Jugendpreise:

- 1.Preis: Engelchen, flieg! von Magdalena Adams (18) aus Gernsheim. Starke, realistische Schilderung eines Alkoholismus-Dramas und der Befreiung daraus.

- 2. Preis: Ich will leben von Daniela Blacker (16) aus Riedstadt. Ausbruch aus der Enge einer behüteten Familie.

- 3. Preis: Von Armut geprägt, doch die Hoffnung lebt! von Celine Georg (14) aus Dornheim. Ambitionierte Einfühlung in ein Flüchtlingsschicksal.

Mundartpreise:

- 1. Preis: Dafier sinn se nett fortgerennt von Nicole Kujat (46) aus Biebesheim. Eine erfreulich originelle Geschichte – und der Beweis, dass sich Mundart auch für ganz aktuelle Themen eignet.

- 2. Preis: Im Wertshaus zum Erlebaum von Monika Böss (65) aus Mörsfeld. Markante Charaktere und pralles Leben, mundartlich zum Leben erweckt.

- 3. Preis: Wie moin Großvadder doamoals moi Großmodder kennegelernd hoat von Helmut Roth (70) aus Alsbach. Verklärte Erinnerungen formen sich zu einer Geschichte mit Herz.

- 3.Preis: Sellemoals von Uwe Plahuta (48) aus Büttelborn. Authentische Episoden aus dem dörflichen Milieu.

 

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